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RECIPE: vegan pancakes + INFO (how to start 2017 with maximum power!)

Seit Dienstag dieser Woche ernähre ich mich vegan. Warum? Weil ich Lust drauf habe. Und weil ich der Meinung bin, dass auch vegane Ernährung richtig gut schmecken kann – außerdem hat mich eine sehr liebe Person darauf gebracht – aber dazu später mehr!

Nun ja ich bin dann also heute morgen mit diesem riiiiiiesen Appetit auf Pancakes aufgewacht und habe mich gefragt wie man denn diese unglaublich leckeren Dinger auch ohne Ei und Milch hinbekommt. „Challenge accepted“ ab in die Küche, das Handy mit einem Rezept parat gelegt und angefangen zu ‚backen‘.

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In den letzten Tagen hab ich schon meine Liebe zu Sojajoghurt intensivieren können und somit war für mich schon mal klar, wie ich meine Pancakes füllen würde: nämlich genau damit! Und weil ich meine Rezepte gerne mit euch teile, habt ihr hier nun die Möglichkeit die ultimativen veganen Pancakes aus nächster Nähe auszutesten.

Ihr benötigt folgende Zutaten (ergeben ca. 4-5 Pancakes):
– 250 ml Sojamilch (oder eine andere Alternative: Hafermilch, Mandelmilch usw.)
– 1 EL Zucker
– 1 Prise Salz
– 1 TL Vanillezucker
– 1 TL Backpulver
– Mehl

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Zu aller erst vermischt ihr die Sojamilch, den Zucker + Vanillezucker, Salz und das Backpulver zusammen, so dass ihr letzten Endes nur noch das Mehl nach und nach hinzugeben müsst. Ich habe alles mit einem Handrührgerät zusammengemixt, weil der Teig dann gleichmäßiger wird und keine Klumpen entstehen. Macht so viel Mehl rein, bis der Teil eine etwas dickere Konsistenz hat, aber nicht zuuu dick ist 🙂 ihr findet sicherlich die richtige Konsistenz!

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Zum Schluss macht ihr euch die Pfanne heiß (mittlere Hitze – sonst verbrennt der Teig) und macht euch nach und nach die Pancakes warm, so dass sie auf beiden Seiten gold-braun sind. und dann heißt es nur noch: befüllen! Und da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Bei mir gab es Sojajoghurt mit klein geschnittenen Apfel- und Bananenscheiben und Studentenfutter 🙂

Guten Appetit!

xoxo, L.


+ + INFO + +


(Quelle: www.nikolaiweidner.de)

Oben habe ich bereits angesprochen, dass ich mich seit dem 27.12.2016 – also seit Dienstag dieser Woche vegan ernähre. Geplant sind erstmal sieben Tage, aber ich fühle mich bereits jetzt schon so gut, dass ich es definitiv verlängern möchte 🙂 Eine Außnahme werde ich wohl machen und zwar an Silvester – denn da gibts Raclette und auf den Käse möchte ich an diesem Abend ungern verzichten! Nichtsdestotrotz hat mich Nikolai irgendwie auf die Idee gebracht das einfach mal auszuprobieren und ihr könnt das nun auch! Und zwar mit dem VeganStarter!

Nikolai von www.nikolaiweidner.de bringt ab dem 01.01.2017 sein erstes Programm auf den Markt und möchte euch damit einfach mal aufzeigen wie unglaublich einfach es doch ist sich auch mal vegan zu ernähren und mit Power ins neue Jahr zu starten! Und weil man bekanntlich weiß, dass es für viele Menschen schwer ist aus seinem gewohnten Umfeld und Trott rauszukommen (#ComfortZone) startet ihr alle erstmal mit 27 Tagen!

27 Tage in denen ihr auf euren Körper hört und einfach mal austestet wie lecker, kraftvoll und intensiv eine vegane Ernährung nur sein kann! Nikolai würde jetzt sagen „zünde deinen veganen Turbo“ und ja, genau SO beginnen WIR in das neue Jahr! ich würde mich freuen, wenn ihr mit durchstartet 🙂

INFOS unter: www.NikolaiWeidner.de/VeganStarter

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FASHION: Happy Birthday Fashion5

Vor ein paar Wochen hab ich Franzi kennengelernt. Franzi arbeitet bei Fashion5 einen Mode-Onlineshop für Frauen und Männern. Die Geschichte ist witzig, denn kennengelernt habe ich sie über meine Arbeit. Ich arbeite – wie einige bereits wissen – im Immobilienmanagement und vermiete Büro-, Lager- und Produktionsflächen. Ebenso gehört zu unserem Portfolio eine unglaublich tolle Sporthalle, in der viele Schulen / Vereine und auch Privatpersonen regelmäßig Sport machen. Franzi hatte bei mir bzgl. der Sporthalle für ein Shooting angefragt und kam zur Besichtigung vorbei und so haben wir uns kennengelernt 🙂 eigentlich eher unspektakulär, trotzdem witzig, denn ein paar Tage später kam ich in mein Büro und da stand ein Paket von Fashion5. Ich hab mich total gefreut als ich mir die Karte durchgelesen habe. Franzi bedankte sich bei mir für die Hilfe und die Besichtigung und wünschte mir viel Spaß mit dem Paket.

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Für mich ist eine Besichtigung der Mietobjekte selbstverständlich und alltäglich – also nichts Besonderes. Umso mehr freue ich mich natürlich dann über Anerkennung der Interessenten. Franzi hat mir ein riesen Grinsen auf die Wangen bereitet und hat den Tag für mich super starten lassen. Als Dankeschön an sie, möchte ich euch den Onlineshop nahe legen und euch zeigen, was in meinem Paket so drin war 🙂

Das Motto des Pakets war der 5. Geburtstag des Fashion5 Onlineshops. Von Notizbücher über Post-Its, über Lippenpflegeprodukte und einem Schlüsselanhänger war alles dabei! Zwei Dinge haben mir besonders gut gefallen: einmal der unglaublich dicke und kuschelige Schal und dann noch das tolle Namenskettchen für das Handgelenk!

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Und perfekt für die kalten Wintertage: der New York Chai Tee, den ich eh schon seit Ewigkeiten mal austesten wollte! Und was soll ich sagen?! Er schmeckt definitiv super lecker 🙂

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Hiermit bedanke ich mich herzlichst bei Franzi für das tolle Paket – ich kann alle Dinge sehr gut gebrauchen und vorallem verwenden! Vielen Dank für die Zusendung und dein Vertrauen! Ich wünsche dir schöne Weihnachten und einen guten Rutsch <3

xoxo, L.

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TRAVEL: Norway & how I overcame my fear of flying

Im Juli diesen Jahres bin ich das erste Mal alleine geflogen. Für manche überhaupt gar kein Problem – für mich allerdings die schlimmste Vorstellung überhaupt! Seit Jahren leide ich unter einer panischen Flugangst, welche es mir wirklich schwer macht für eine längere Zeit im Flugzeug zu sitzen. Schon allein der Gedanke daran, hat in mir so ein unglaublich ungutes Gefühl verbreitet, dass ich mir die schlimmsten Sachen ausmalte.

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Ein Mensch, der dieses Gefühl nicht kennt, kann sich leider auch nicht in diese Situation hereinversetzen und deshalb hörte ich meist nur „Das Flugzeug ist das sicherste Verkehrsmittel überhaupt“, „Ach, da passiert schon nichts, ich bin schon soooo oft geflogen!“ oder ganz schlimm „Nehm doch Tabletten“ – wenn alle Probleme so einfach mit einer Tablette vergehen würden, dann würde wohl jeder Mensch nur noch Tabletten zu sich nehmen, wir würden alle darauf hängen bleiben und uns nicht mehr unseren Ängsten und Problemen stellen. Das ist meiner Meinung nach aber nicht die Lösung, denn es ändert ja nichts an der Situation, dass es die Angst ja trotzdem noch gibt… und irgendwann wollte ich das Problem einfach anpacken.

Als mich Isi dann fragte, wann ich sie in Norwegen besuchen komme, empfande ich dies als den richtigen Zeitpunkt um mich meiner Angst zu stellen. Alleine fliegen hieß für mich nicht nur, dass ich endlich mal wieder meine allerliebste Lieblings-Isi sehe und mich meiner Angst stelle, sondern eben auch, dass ich viel unabhängiger werde und ich eventuell dieses „Problem“ aus dem Leben schaffen kann. Und wenn nicht jetzt, wann dann?!

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Dass ich aber gleich mit insgesamt vier Flügen konfrontiert werde, habe ich nicht gewusst. Erst dann, als ich mir die Flüge genauer angesehen habe und buchen wollte. Die meisten Flüge nach Trondheim in Norwegen sind mit einem Zwischenstopp verbunden. Die Direktflüge sind für mich leider unbezahlbar gewesen und deshalb musste ich die Reise mit einem Zwischenstopp in Copenhagen verbinden. „Oh Gott, oh Gott, das krieg ich nie auf die Reihe“ war so ziemlich der einzige Gedanken den ich einfach immer wieder hatte, als ich an die Reise dachte. Trotzdem habe ich mich riesig darauf gefreut, viel Zeit mit einer meiner besten Freundin zu verbingen, Norwegen etwas näher kennen zu lernen und einfach mal abzuschalten, denn auch das hatte ich bitter nötig!

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Beim Flug von Stuttgart nach Copenhagen saß ich in einer kleineren Maschine mit nur jeweils zwei Sitzen pro Reihe. Ich hatte den Gangsitz gewählt – logisch, denn so konnte ich – falls irgendwas passiert – schneller aus dem Flugzeug sein. Außerdem saß ich in der vorletzten Reihe – statistisch gesehen ist der hintere Bereich sicherer als der Vordere (Ja! Auch über sowas macht man sich Gedanken!). Der Flug war nicht ausgebucht, deshalb saß am Fenster neben mir – KEINER! Mein erster Gedanke war „Oh man ey…. jetzt hab ich einen noch besseren Blick nach draußen“ – und genau DAS wollte ich ja eigentlich auch vermeiden! Mit zitternden Händen hab ich mich so fest angeschnallt wie es ging und hörte Musik um mich abzulenken. Der Flieger fuhr langsam zur Startbahn und was mich in dem Augenblick geritten hat, kann ich mir bis heute immer noch nicht erklären. Ich wechselte hastig den Sitz und setzte mich ans Fenster. Ich schnallte mich erneut an und dann krallte ich meine Kamera und drückte auf Aufnahme. „We’re ready for take off“ hießt es bevor der Flieger beschleunigte und abhob.

Ich hab die komplette Zeit nicht einmal in die Kamera, geschweige denn aus dem Fenster geschaut. Bis zu dem Zeitpunkt, als wir uns durch die Wolken drängten und uns die aufgehende Sonne entgegengrinste. Dieser Moment war einfach – UNGLAUBLICH! Wie wunderschön konnte diese Welt eigentlich sein? Die Sonne ging gerade auf und ich durfte das mit der Kamera festhalten. Ich vergaß meine Flugangst. Sie war weg, von jetzt auf gleich.

Der Flug von Copenhagen nach Trondheim und die zwei Flüge nach Hause haben mich nochmal gestärkt und alles gefestigt, so blöd sich das anhört. Natürlich kommt ab und zu noch ein kleines mulmiges Gefühl, aber das ist dann schneller weg als man denkt.

Manchmal muss man sich halt eben der Angst stellen – und das alleine.

xoxo, L.