Kategorie: life

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LIFE: wenn man Unglück googelt…

Mir ist mal gesagt worden „Wenn du schon nicht nach Glück googlest, dann google doch mal nach Unglück, denn das kann man auch künstlich hervorrufen.“

Harte Worte die mir wie ein Schlag ins Gesicht vorkamen. Was soll das bedeuten? Dass ich mein Glück ignoriere und eher nach dem Unglück strebe? Ich, das Mädchen, dass jedem immer erklärt, dass man auch ohne Glück glücklich sein kann, das Mädchen, dass immer gut drauf ist – NEIN! Das kann nicht sein!

Leider aber haben mir diese Worte – ca. drei Wochen später – die Augen geöffnet. Aus diesem Grund schreibe ich euch heute.

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Life: „Der Neid“ – und wie man damit umgeht

Heute geht es mal wieder um ein privates Thema. Und zwar eines das mir sehr schwer im Magen liegt, ich aber das Gefühl habe nicht dagegen ankämpfen zu können. So sehr es mich nämlich belastet, so sehr wünsche ich es mir auch weg – und zwar für immer! Es geht um Neid. Schon allein dieses Wort lässt mich innerlich total zusammensacken und bereitet mir Gänsehaut, denn Neid ist nichts schönes – nein, es ist schrecklich und niemand möchte Neid empfinden. Dennoch hatte ich bereits seit meiner Pupertät einige Probleme damit. Ich weiß gar nicht wie es damit angefangen hat, ich weiß nur so viel, dass es bis heute nicht weg ist und mir auch keiner helfen kann.

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LIFE: von Verzweiflung und Glück… [Teil 5]

Meine Lieben… nun habt ihr mich und meine Geschichte bereits vier Teile lang begleitet.. Vielen Dank dafür! Ich bin sprachlos, wie gut meine Geschichte bei euch ankam! Ich habe mich über jede einzelne Mail, und jeden einzelnen Kommentar von euch gefreut! Nun nimmt die Geschichte aber langsam ein Ende und somit möchte ich mit euch heute den 5. und letzten Teil meiner “ von Verzweiflung und Glück“-Reihe teilen. Ich bin so gespannt auf euer Feedback und eure Kommentare <3

C. der Sohn von Tante B. hatte mir also geschrieben und ich war einfach nur total erstaunt darüber und konnte gar nicht glauben, dass ich nach einer gefühlten Ewigkeit endlich jemanden gefunden habe, der mit mir verwandt ist und der mir bei meiner weiteren Suche weiterhelfen kann. Ich erzählte ihm, dass ich nach meiner Oma suche und ich meinem Vater damit einen Gefallen tun möchte, da damals der Kontakt abgebrochen ist. Ich erzählte, dass ich bereits einen Brief geschrieben habe, der auch ankam aber ich nie eine Antwort erhielt. Ich erzählte, dass ich so unglaublich aufgeregt bin, ich nicht glauben kann, was gerade passiert und ich entschuldigte mich für mein nicht perfektes Englisch.

Als könnte er meine Gedanken lesen, schrieb er mir, dass er gerade seine Mutter – Tante B. – angerufen hat und ihr davon erzählt hat. Sie wäre wohl genauso erstaunt darüber, dass sie in Deutschland verwandte hat und ich auf der Suche nach ihr und ihrer Mutter war. C. und ich schrieben noch eine ganze Weile bis ich dann plötzlich von Tante B. eine Freundschaftsanfrage auf Facebook bekam und im selben Moment noch eine Mail hinterher. Ich staunte nicht schlecht und sah womöglich aus, wie ein Kind dem gerade gesagt wurde, dass es nach Disneyland darf. Ich versuchte relativ ruhig zubleiben, aber ich hatte so unglaublich viele Fragen, dass ich gar nicht wusste, welche ich zuerst stellen sollte.

Tante B. und ich schrieben eine ganze Weile – wir fragten uns gegenseitig jede erdenkliche Frage und lernten uns näher kennen. Die e-Mail Adresse meines Vaters habe ich ihr weitergegeben und natürlich schreiben auch sie sich regelmäßig. Es ist toll, jemanden zu finden, der einen mit offenen Armen empfängt. Es ist toll zu wissen, dass es da draußen noch mehr von uns gibt – noch mehr Familienmitglieder! Es ist so toll, sich kennen zu lernen und miteinander zu kommunizieren. Dieses Gefühl zu wissen, dass man etwas geschafft hat wovon man immer träumte (nämlich den anderen Teil der Familie kennen zu lernen) ist unbeschreiblich. Für mich ist es eine Bestätigung, dass sich Dinge auch lohnen, wenn man ihnen genug Zeit gibt.

Meine Tante B. hat selbst seit ca. einem Jahr keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern, dennoch bekam ich von ihr die Telefonnummer meiner Oma. Bis heute habe ich sie nicht angerufen. Ich weiß nicht warum. Ich habe ein sehr komisches Gefühl und habe Angst abgewiesen zu werden. Was soll ich denn sagen? Was ist, wenn sie mich – oder eher uns – abweist? Sie hat immerhin auch nicht auf meinen Brief geantwortet. Irgendwann werde ich sie anrufen, nicht jetzt, aber irgendwann in naher Zukunft. Ich bin gespannt was sie sagt und wie sie reagiert.

To Aunty B.:
If you are reading this (and I know you will), I would like to express my great thanks. You cannot imagine how happy I am that I found you! It’s nice to know that you’re there, even if we don’t know us personally. You gave me answers to the questions who otherwise could’t answer me. And now i would like to say: Thank you!
I hope to meet you personally soon! So I can show you, that you and your family are welcome.

Wenn ihr die ersten zwei Teile verpasst habt, klickt hier:
Zum Teil 1 dieser Reihe geht es hier: LIFE: von Verzweiflung und Glück… [Teil 1]
Zum Teil 2 dieser Reihe geht es hier: LIFE: von Verzweiflung und Glück… [Teil 2]
Zum Teil 3 dieser Reihe geht es hier: LIFE: von Verzweiflung und Glück… [Teil 3]
Zum Teil 4 dieser Reihe geht es hier: LIFE: von Verzweiflung und Glück… [Teil 4]

xoxo, L.